
Hallo, ich bin Sunny!
(Oder: Aus dem Leben eines kleinen Aussies....)
Ich darf endlich auch mal zu Wort kommen und etwas aus meinem bunten Leben erzählen. Ich bin jetzt schon über zwei Jahre alt und meine Chefin sagt, die nächsten Monate werden spannend für mich. Ich werde mich bemühen, regelmäßig etwas zu schreiben, zumindest kurz, da ich als Aussie ja immer sehr in Eile bin und dann doch Angst habe, etwas spannendes zu verpassen. ;-) Die neusten Einträge stehen immer ganz oben!
Dienstag, den 24.Januar 2012
Noch zwei Wochen muss sich Message schonen, dann wird geschaut, wie der Zeh zusammengewachsen ist und ob wir wieder Toben dürfen. Die Chefin hat mittlerweile das Anti-Knabber-Spray für die Treppe selbst probiert (und dabei das Gersicht verzogen), weil sie meint, wir nagen heimlich trotzdem an der Treppe. (Also, ICH habe nichts damit zu tun!).
Die Chefin sitzt im Moment viel vor dem Computer oder wälzt Zuchtbücher. Sie sagt, sie sucht so etwas wie einen Ehemann für mich. Ich dachte das soll mal Message werden? Jedenfalls, wenn er mal groß und vernünftig ist.... das kann ja noch dauern!
Im April werde ich läufig und dann darf ich auch Welpen bekommen. Die Chefin sagt, man muss ganz genau schauen, damit man auch den richtigen Partner auswählt. Er muss gesund sein, gute Charaktereigenschaften besitzen (so wie ich....) und zu mir passen. Natürlich soll er auch gut aussehen.....
Da bin ich ja mal gespannt, wen die Chefin für mich aussucht.....
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Tom mit Chitana und Sunny (und Treppe...)
| | Sunny und Message (noch in Mini....)
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Freitag, den 20. Januar 2012
Was soll ich sagen, die ersten Wochen des Jahres sind einfach so vorbei gerauscht und ich war einfach zu beschäftigt zum schreiben. Die Chefin sagt, durch meinen neuen Kumpel Message kommt sie zu gar nichts mehr. Message und ich verstehen uns prima, obwohl die Chefin behauptet, wir haben zusammen nur Unsinn im Kopf. Ich denke ja, es ist in erster Linie Message, der nur Mist macht. Seinetwegen gab es nur einen Weihnachtsbaum den man auf einen Tisch stellen kann und diesmal auch keine echten Kerzen. Die erste Lichterkette hat er schon während der Baum geschmückt wurde zerkaut. Daraufhin wurden wir alle aus dem Wohnzimmer verbannt (ICH habe nix gemacht....!!!!). Am zweiten Weihnachtstag brach sich Message beim Toben auf unserem Hof den Zeh (weiß ich von meiner Chefin) und musste zum Tierarzt, weil er nur noch auf drei Beinen lief. Seit dem ist Ruhe angesagt und wir dürfen nicht mehr Toben. Meine Familie sagt, einen Sack Flöhe hüten sei leichter.... (Woher wollen die das wissen, wir haben ja keine Flöhe?) Da Message sich nun ziemlich viel langweilt, muss er mit Alternativprogrammen beschäftigt werden, sonst macht er Blödsinn. Das führt dazu, dass die Chefin mit einem widerlich schmeckenden Spray die Holztreppe einsprüht, wenn sie uns mal allein lässt (Ja, zugegeben, ich habe auch mal an der einen Stufe genagt, aber nur um zu sehen, was Message daran so toll findet.). Die Chefin sagt, wenn sie Nagetiere hätte haben wollen, hätte sie sich Biber angeschafft und wir sollten das gefälligst lassen. Wie immer übertreibt sie fürchterlich.....
Ich bin froh, wenn ich bald wieder richtig mit Message spielen darf, immer nur Ohren abschlecken ist auf Dauer wirklich zu langweilig....
Samstag, den 03. Dezember
Also, ich kann euch sagen, mit so jungem Gemüse im Haushalt kommt man zu gar nichts mehr, nicht mal zum Tagebuch schreiben. Inzwischen ist Message fast so groß wie ich und durch mein Training ist er auch schon schneller geworden. Vor kurzem haben wir uns zusammen ein neues Spiel ausgedacht: Laub verteilen. Auf unserem neuen Grundstück gibt es glücklicherweise jede Menge davon. Die Chefin sagt, man muss das Laub rechtzeitig vom Rasen entfernen, damit er nicht leidet. Der Chef war schon im Vorfeld nicht begeistert von der Aktion und meinte, er hätte noch nie solche Laubmassen gesehen und hatte offensichtlich Bedenken, dass er darunter leiden muss...
Die Chefin meinte, körperliche Betätigung an der frischen Luft würde allen Familienmitgliedern gut tun und so fingen alle vier Schäfers nach dem Aufgehen der Sonne mit dem Laub harken an. Die kleinen Zweibeiner waren dann die ersten, die sich aus dem Staub machten und irgendwann harkte die Chefin dann allein vor sich hin. Message und ich fanden dann heraus, dass es riesigen Spaß macht, durch die Laubberge zu pflügen. Ich habe mir aber irgendwie gleich gedacht, dass das Ärger gibt. Wie erwartet wurden wir in die Verbannung geschickt und durften nur noch durchs Fenster zuschauen. Chitana durfte draußen bleiben, vermutlich, weil sie sich besser benommen hat. Streber!
Nachdem es in den letzten Tagen so windig war, sieht es jetzt ohnehin wieder so aus wie vorher....
Mittwoch, den 16. November
Ich muss wirklich ein ganz braver Shepherd gewesen sein in der letzten Zeit... Mein Wunsch wurde nämlich endlich erhört, ich bin jetzt nicht mehr die Kleinste! Am Montag ist hier nämlich mein neuer Kumpel eingezogen und der ist viel jünger als ich und auch noch ein wenig kleiner ( aber ich fürchte, er wird alles daran setzten den kleinen Vorsprung bald einzuholen)
Message (so heißt das kleine Monster), glaubt wohl, ich wäre seine Ersatz-Mama. Immer läuft er hinter mir her und will beim schlafen neben mir liegen. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Ich finde ihn ganz lustig; ein wenig grobmotorisch vielleicht und etwas langsam (Männer eben...) aber durchaus unterhaltsam. Wenn ich ein bißchen mit ihm gelaufen bin, verfällt er gleich in Tiefschlaf.
Die Chefin sagt, eigentlich war im Moment kein weiterer Hund geplant, es hätte sich eben so ergeben. Alles fing damit an, dass nach der Hundeausstellung in Hannover zwei Fotos von Message am Kühlschrank hingen. Ich habe auch gehört, dass die Chefin sich mit dem Chef über die Vorzüge der Mehrhundehaltung unterhalten hat und dass ein Rüde im Haus doch auch einen Mann mehr im Haushalt bedeuten würde. (Die männlichen Zweibeiner scheinen sich ja so ihre Gedanken zu dem Thema weibliche Vorherrschaft gemacht zu haben.) So ganz überzeugten diese Argumente dann aber noch nicht, außerdem gab es Gegenstimmen ("Wie passen wir alle ins Auto?"), die aber mit weiblicher Logik beantwortet werden konnten ("Dann brauchen wir wohl ein größeres Auto!").
Da die Chefin ja kreativ ist, hat sie dann mit Hilfe der kleinen Zweibeiner das Foto von Message 40 mal in jeder Größe ausgedruckt und in der Küche, im Flur und im Bad dekoriert, sowie an jeder Tür im Haus. Meine kleinen Menschen fanden das lustig ("Schimpft Papa nicht, wenn du die ganze Druckerpatrone verbrauchst?") und waren hoch motiviert.
Ob es letzten Endes die Tapezier-Aktion war oder ob es dem Chef eher um die häuslichen Harmonie ging kann ich nicht sagen. Jedenfalls habe ich jetzt auch jemanden, den ich erziehen darf!
Sonntag, den 30.Oktober
Neulich war ich an der Ostsee, das ist ja von unserem neuen Wohnort nicht mehr weit weg! Tom wollte seinen Drachen steigen lassen, aber es war einfach zu windstill. Wir sind schön spazieren gegangen und ich musste feststellen, dass das Ostsee-Wasser nicht wirklich schmeckt.
Heute war für einen Ostsee-Ausflug leider keine Zeit; meine Menschen wollten unbedingt die Garage aufräumen. Ich dachte ja immer, die Garage ist ein Abstellraum, wo man alles, was nicht immer braucht unterbringen kann. Meistens fluchen meine Menschen, wenn sie aus der Garage kommen, weil sie etwas nicht gefunden haben. Der Chef murmelt dann etwas von "Garage aufräumen!" und die Chefin antwortet: "Ja,ja..." was wohl so viel heißt wie: Es gibt spannendere Themen im Leben. Seit heute weiß ich aber, man kann auch ein Auto in die Garage stellen, wenn man nur ordentlich aufräumt. Eigentlich wollte der Chef die Garage noch streichen, was ich für ein Auto etwas übertrieben finde. Die Chefin hat auch gesagt, dass es den Spinnen total egal ist, ob die Garage frisch gestrichen wird und sie würde lieber die letzten Umzugskartons auspacken.
Chitana und ich hatten jedenfalls einen entspannten Tag und die Kinder freuten sich, dass in den Kartons endlich auch die Basketbälle und die Inline-Skater aufgetaucht sind.
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Sunny an der Ostsee
| | bei bestem Herbstwetter!
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Sunny mit Marie
| | Sunny mit Tom
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Mittwoch, den 27.Oktober
Die Chefin war gar nicht begeistert, dass ich, wie Chitana, läufig geworden bin. Sie sagt, ich hätte auch noch eine Woche warten können. So musste ich in Hamburg bleiben und die Chefin besuchte die Ausstellung in Hannover allein um meinen Bruder Summer auszustellen. Es muss wohl ganz gut gelaufen sein, jedenfalls war die Chefin bester Laune. Ich habe aber gehört, dass sie wieder mehr Sport machen will, weil der Richter in Hannover sie und die anderen Aussteller ganz schön lange (und schnell) durch den Ring gescheucht hat. Wie soll man auch sonst das Gangwerk eines Aussies beurteilen? Wenn ich es so bedenke, war sie auch ganz schön faul in den letzten Wochen, wenn man mal vom Umzugskisten schleppen absieht. Etwas mehr Bewegung wird ihr gut tun und uns auch....
Ich finde Sport jedenfalls wichtig und habe für mich, ganz neu, das Angeln entdeckt. Unser Nachbar hat einen hübschen großen Gartenteich und immer, wenn seine Dogge nicht mit mir spielen will, gehe ich mal die Fische anschauen. Die sind ganz bunt und in unterschiedlichen Größen vorhanden. Die Chefin sagt, es sind Kois und man darf sie nicht Angeln. Sonst gehe ich ja nicht so gerne ins Wasser, aber für so einen Koi würde ich darüber nachdenken. Blöderweise macht die Chefin jetzt meistens das Tor zu, damit ich nicht den Teich besuchen kann. Neulich hat sich ein großer Vogel auch einen Fisch vom Nachbarn geschnappt. Warum darf der das und ich nicht? Ich finde das sehr ungerecht.....
Montag, den 10.Oktober
Am Wochenende habe ich meine Geschwister getoffen, da war vielleicht was los! Erst musste ich lange Autofahren aber dann konnten wir einen langen Spaziergang machen. Die Minis aus dem letzten Wurf waren auch dabei. Die sind vielleicht groß geworden! Frech sind sie übrigens auch. Ich musste dem ein oder anderen eine Ansage erteilen, damit sie gleich mal wissen, wo der Hase langläuft. Zum Glück waren sie lernfähig und ich war endlich mal nicht die Kleinste. So ein sechs Monate alter Aussie sieht schon irgenwie komisch aus: Ein Meter lange Beine und alles passt noch nicht richtig zusammen. Meine Chefin sagt, das verwächst sich noch. Ich hoffe, ich sehe meine Geschwister bald mal wieder!
Ich habe gehört, zumindest Pearl und Summer sehe ich bald auf der Ausstellung in Hannover. Meine Chefin sagt, ich soll mir mal langsam mehr Fell zulegen; außerdem soll ich nicht kurz vor der Ausstellung läufig werden. Na mal sehen, was sich machen lässt....
Mittwoch, den 14.September
Ja, ich weiß, ich habe mich lange nicht zu Wort gemeldet, aber so ein Ortswechsel ist doch ganz schön anstrengend. Zuerst habe ich überhaupt nicht verstanden, warum die Chefin alles, aber auch wirklich alles, in große Kartons verpackt. Ich habe versucht mein Spielzeug zu verstecken, aber die Chefin hat es alles wiedergefunden und dann doch eingepackt. Sogar meine kleinen Menschen mussten ihr Spielzeug hergeben. Eines Tages kam dann ein riesiges Auto und ein paar nette Menschen haben alle Kisten und die Möbel (meinen Korb!!!) verladen. Dann war das Haus plötzlich ganz leer und meine Menschen auf einmal ganz traurig, nachdem sie sich von den Nachbarn verabschiedet hatten. Ich bin dann mit der Chefin und Chitana und den ganzen Meerschweinchen und Kaninchen in einem Auto losgefahren und der Rest der Familie im anderen Auto. Erst dachte ich ja, wir nehmen die Kleintiere mal mit zum Spaziergang, aber die Autofahrt dauerte diesmal ganz schön lange. Es war schon sehr spät und Chitana und ich drehten im neuen Haus erstmal eine Gartenrunde. Ich verstehe zwar nicht, warum meine Menschen ihre Hütte gewechselt haben, aber hier ist es auf jeden Fall auch sehr schön. Wir haben mehr Platz und es gibt viele neue Gerüche zu erkunden. Der Garten ist wirklich toll und Chitana und ich liefern uns wilde Verfolgungsjagden. Ich mag auch die breiten Fensterbänke im Haus, da kann man bequem liegen und gleichzeitig rausschauen. Neulich habe ich das auch mal auf dem Küchentisch versucht (da kann man auch zum Fenster rausgucken); es stellte sich aber schnell heraus, dass es leider streng verboten ist auf dem Küchentisch zu sitzen. Dann nehme ich eben wieder die Fensterbank.....
Samstag, den 18. Juni 2011
Gestern war ich mit den Welpen unterwegs zur Augenuntersuchung. Die Chefin sagt, meine jährliche Untersuchung stand auch an, also musste ich auch gleich mitfahren. Wenn ich gewusst hätte, dass die Minis so einen Krach machen während der Autofahrt wäre ich ganz sicher zu Hause geblieben! Dass die sich so anstellen müssen! Dabei habe ich doch vorgemacht, wie es geht. Bei der Tierärztin bin ich gleich freiwillig auf den Tisch gesprungen (ja, ok, es gab ein Leckerlie...) und habe schön still gehalten (dafür gab es auch ein Leckerlie). Die Minis beeindruckte das wenig, sie haben trotzdem Lärm gemacht. Ich musste dann endlos warten (dafür gab es, na ihr wisst schon...) bis alle dran waren. Zum Glück waren die Mini-Teilchen auf der Rückfahrt friedlich. Übrigens, ganz so klein sind sie gar nicht mehr; die Chefin sagt, bei der ersten Impfung letzte Woche passten sie irgendwie noch besser alle zusammen in die große Transportbox. Sie schreien immer noch, wenn ich mal beim Spielen versehentlich auf sie drauftrete, aber sie werden doch schlauer und ducken sich meistens rechtzeitig, wenn ich komme. Ob wir wohl einen Zwerg behalten? Das wäre toll, weil ich dann endlich nicht mehr die Kleinste wäre.
Montag, den 06.06.2011
Die Mini-Hunde sind ganz schön gewachsen! Sie versuchen jetzt mich zu verfolgen und egal wo ich hingehe, immer habe ich so ein Mini-Teilchen an meiner Rute hängen. Sie wuseln durch mein Fell und scheinen etwas zu suchen, aber was bloß? Wenn alle auf mich stürzen, wird mir das zu viel; dann hüpfe ich durch die Gegend um sie los zu werden. Die Chefin hat dann immer Angst, dass ich auf einen drauf trete. Die soll sich mal nicht so anstellen.
Es ist ja sowieso schon ungerecht: Sowohl Chitana als auch die Mini-Dings bekommen mehrfach am Tag Futter; für die Mini-Monster wird es eingeweicht, dass riecht dann besonders lecker. Was ist mit mir? Ich finde, ich habe auch eine Sonder-Behandlung verdient! Die Chefin sagt, dafür bin ich schon zu groß. Sonst sagt sie immer, ich werde nie erwachsen. Menschen! Die soll ein kleiner Shepherd verstehen! Ich stehe auch gar nicht mehr so im Mittelpunkt. Wenn Besuch kommt (und wir haben neuerdings sehr viel Besuch) wollen alle die Mini-Monster sehen. Ja, die sind schon irgendwie ganz nett, aber müssen denn alle gleich so übertreiben? Erwachsene Menschen sitzen auf dem Fußboden und geben quietschende Töne von sich, trommeln auf dem Boden herum und freuen sich wie blöd wenn so ein Mini-Hund auf sie zuläuft. Die müssen alle verrückt geworden sein…… Hoffentlich werden sie nicht krank!
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Pearl will spielen
| | Viele blaue Hunde
| | Kinder sind ganz schön anstrengend... |
Sonntag, den 22.05.2011
Gestern durfte ich dann unter Aufsicht meiner Mama mit ins Wohnzimmer und mir meine Geschwister anschauen. Sie hat genau aufgepasst dass ich keinen Blödsinn mache und mich mit Schnauzgriff verwarnt. Ich komme mir also extrem beobachtet vor und benehme mich lieber anständig. Wenn ich mich gut führe, darf ich bestimmt bald mit meinen Brüdern und Schwestern durch den Garten toben.
Mittwoch, den 18.05.2011
Endlich darf ich wieder ins Wohnzimmer! Es war in den letzten Wochen aber auch langweilig für mich. Obwohl ich wirklich entsetztlich traurig geguckt habe, ließen sich meine Menschen und besonders meine Mama Chitana nicht erweichen. Draußen durfte ich mit Chitana spazieren gehen oder spielen, drinnen herschte Sunny-Wohnzimmer-Verbot. Jetzt durfte ich endlich wieder in die Wurfkiste schauen, ich habe mir ja gleich gedacht, dass da merkwürdige Dinge vorgehen.....
In der Wurfkiste liegen kleine Mini-Hunde, die genauso aussehen wie meine Mama und ich. Die machen lustige Geräusche und riechen so interessant, ich könnte stundenlang davor stehen und sie anschauen. Spielen darf ich mit Ihnen noch nicht, sagt die Chefin, ich glaube sie sind einfach noch nicht so strapazierfähig. Schade! Ich würde auch gerne mal in die Wurfkiste hüpfen, aber die Chefin hat ein Gitter um die Kiste gestellt, doch wohl nicht meinetwegen?!
Dienstag, den 03.05.2011
Ich bin mit Sicherheit der bemitleidenswerteste Hund der Welt, doch diesmal ganz wirklich. Am Anfang durfte ich immer in der Wurfkiste liegen, meistens allein, manchmal mit meiner Mama. Doch plötzlich, ganz ohne Grund, durfte ich die Kiste nicht mehr betreten. Schlimmer noch, ich wurde auch des Wohnzimmers verwiesen! Dabei habe ich diesmal wirklich nichts angestellt! Ich bin mir aber sicher, irgendetwas tut sich da. Ich würde doch so gerne mal um die Ecke schauen! Ist aber streng verboten. Die Chefin sagt, bald darf ich auch wieder am Familienleben teilhaben. Immerhin kümmern sich meine kleinen Menschen gut um mich und spielen viel mit mir im Garten oder unterhalten mich im Haus.
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Ein Bild aus besseren Zeiten....
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Montag, den 25.04.2011
Meine Chefin sagt, ich werde wohl nie erwachsen. Am Samstag habe ich ihr beim Putzen einen Schwamm geklaut und aufgegessen, allerdings nur teilweise, die Reste musste ich wieder abgeben. Beim Ostereier suchen durfte ich daher auch nicht helfen; ich musste aus der Ferne zuschauen.... Am liebsten liege ich jetzt in Chitanas Wurfkiste. Da habe ich als Welpe ja auch schon drin gelegen.

Freitag, den 21.04.2011
Chitana wird immer dicker. Ich habe ja gleich gesagt, sie bekommt mehr zu futtern als ich. Sie ist auch ganz schön faul geworden und will nicht mehr mit mir toben. Im Garten gräbt sie Löcher und ist sonst durch nichts zu begeistern. Die Chefin hat ihr im Wohnzimmer eine riesige Hütte aufgebaut, nur ohne Dach, da liegt sie jetzt immer drin. Wenn sie gerade nicht aufpasst, nutze ich die Gelegenheit und mache mich dort breit. Die Chefin sagt, ich kann mich auch gleich an die Wurfbox gewöhnen. Was sie damit wohl meint?
Montag, den 04.04.2011
Ich finde, ich werde deutlich vernachlässigt! Wenn ich telefonieren könnte, hätte ich sicher schon den ortsansässigen Tierschutzverein informiert. Alle Menschen erkundigen sich in letzter Zeit immer zuerst nach Chitana, dann erst nach mir. Sie bekommt mehr Futter und mehrere Portionen am Tag. Ich finde das sehr ungerecht. Die Chefin schaut sich Chitanas Bauch an und ich glaube, dass meine Menschen sie auch öfter streicheln. Abends hat die Chefin auch keine Zeit für mich, da telefoniert sie stundenlang mit Welpen-Interessenten oder schreibt e-Mails. Sie erzählt den Menschen etwas über unsere Verhaltensweisen und den Blödsinn, den wir angeblich so machen, also ich finde, auch ein Aussie hat seine Privatsphäre verdient! Wenn das nicht bald besser wird, ziehe ich zu den Nachbarn.... Alles nur wegen Chitanas Welpen! Ob ich in der Wurfbox wohl mal Probe liegen darf?
Montag,den 14.03.2011
Mein kleiner Mensch ist krank und Chitana und ich müssen ihn etwas trösten, sagt die Chefin. Das können wir gut..... Seht selbst!
Die neuen Fotos von mir in der Grundschule gibt es weiter unten zu sehen!
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Krankes Huhn....
| | ....mit Hunde-Betreuung!
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Montag, den 07.03.2011
Heute durfte ich mit in die Grundschule! Ich war schon mal da als es in der Projektwoche um das Thema Hunde ging. Diesmal hat die Chefin gesagt, ich dürfte öfter montags mitkommen, wenn ich mich gut benehme. Die Chefin betreut im Rahmen der Ganztagsschule die Tier-AG, an der 1 x pro Woche 10 Kinder teilnehmen. Am letzten Montag wurden die Regeln im Umgang mit Hunden besprochen und heute wurden sie an mir umgesetzt, sozusagen. Alle Kinder waren ganz lieb zu mir und ich wurde viel gestreichelt. Ich durfte mich frei im Klassenraum bewegen und auf Entdeckungstour gehen. Die Chefin erzählte etwas über die verschiedenen Hunderassen, sowie ihre Verwendung und die Kinder sollten sagen, welche Hunderassen sie alle so kennen.
Ich habe auch etwas gelernt: 1. Kreide schmeckt nicht und 2. Radiergummis schmecken, sind aber verboten.
Vom Klauen des Radiergummis mal abgesehen habe ich mich aber wohl anständig benommen und die Chefin sagt, ich darf bald wieder mit in die Schule kommen. Die Kinder sind sowieso auf meiner Seite....
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Toll, riecht alles so spannend!
| | Kann man das essen?
| | Was ist denn das?!
| | Schoß-Aussie |
Montag, den 21.02.2011
Heute war ich mit der Chefin im Fotostudio. Ich bin es ja gewohnt, fotografiert zu werden, aber bisher kenne ich das nur von zu Hause, im Garten oder auf der Ausstellung. Im Sudio war ich noch nie. Der Fotograf war nett zu mir; ich bekam ein paar Leckerlies (Vermutlich weil es zu Haus nie etwas zu essen gibt und ich schon ganz verhungert aussah....). Dann durfte ich mir alles anschauen und herumlaufen wo ich wollte. In dem Studio standen riesige Lampen und ich war ganz schön neugierig was das alles zu bedeuten hatte. Der Fotograf fand meine Farbe toll und meinte, die Chefin und ich wären ein hübsches Paar. Wir standen vor einer weißen Leinwand und ich sollte mit meiner Chefin spielen. Nichts leichter als das! Ich haare zur Zeit ein wenig, daher hinterließ ich eine ganze Menge Fell auf meinem Menschen und im Studio. Die Frisur der Chefin hatte nach dem Shooting auch gelitten; ich habe wohl etwas wild mit ihr gespielt. Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß und die Chefin hatte ihre gewünschten Fotos.
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| | Fotos: Foto Heinz Gramann, Braunschweig | |
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Sonntag, den 13.02.2011
Meine Menschen freuen sich: Mama Chitana ist pünktlich zum morgigen Geburtstag der Chefin läufig geworden und hat so ihrerseits für eine vorgezogene Geburtstagsüberraschung gesorgt. Die Chefin sagt, jetzt müssen wir alle Pfoten, bzw. Daumen drücken damit auch alles klappt! Für mich sieht Chitana aus wie immer. Hoffentlich vergessen sie mich in der ganzen Aufregung um Chitana nicht!
Montag, den 31.01.2011
Am Samstag war ich mit meiner Chefin auf der Heimtiermesse in Hannover und habe etwas Werbung für die Rasse Australian Shepherd gemacht. Dort gab es viele spannende Tier zu sehen (und zu riechen); Frettchen beispielsweise, Riesenschildkröten und Papageien. Die Chefin musste wieder vielen Menschen erzählen, das Australian Shepherds anspruchsvolle Hunde sind und beschäftigt werden wollen. Ich versuche dann besonders unschuldig auszusehen und mich von meiner besten Seite zu zeigen. Die Chefin sagt dann immer, ich sei ein kleiner Schleimer, aber ich denke, sie meint es nett.
Chitana ist übrigens immer noch nicht läufig.
Montag, den 24.01.2011
Am Wochenende hatten wir Besuch. Nette Menschen waren hier und haben Chitana und mich angeschaut und meiner Chefin viele Fragen gestellt. Wir wurden ganz viel gestreichelt und standen endlich mal komplett im Mittelpunkt des Geschehens. Die Chefin sagt, wir bekommen in nächster Zeit eine ganze Menge Besuch von Menschen, die auch einen Australian Shepherd haben möchten. Die müssen alle erst begutachtet werden. Prima, Besuch finde ich gut!
Foto unten: S. Fuchs
Dienstag, den 18.01.2011
Die Chefin benimmt sich merkwürdig. Täglich schaut sie sich meine Mama Chitana ganz genau an. Ob sie auf etwas wartet? Sie schaut auch oft in den Kalender und erscheint mir irgendwie ungeduldig. Chitana läßt sich von dem ganzen Theater jedenfalls nicht stören.Ob es wohl etwas mit der bevorstehenden Läufigkeit zu tun hat?
Einer meiner kleinen Menschen hätte gerne einen eigenen Hund, ganz für sich. Die Chefin hat ihm erklärt, dass er mindestens 12 Jahre alt sein muss, bevor er einen eigenen Hund (die Chefin meinte natürlich einen Australian Shepherd) bekommen kann. Der kleine Mensch dachte allerdings eher an eine Dogge (!); bekam dann aber zu hören, in diesem Falle müsse er 18 Jahre alt sein und über eigene Räumlichkeiten verfügen.
Montag, den 17.01.2011
Heute bin ich ganz schön müde. So ein Ausstellungs-Wochenende ist wirklich anstrengend, sage ich euch. Ich habe in Nürnberg wieder viel erlebt und jede Menge Spaß gehabt. Übernachtet haben wir in einem schönen Hotel am Waldrand, nur in den Wellness-Bereich durfte ich leider nicht mit. Weißwurst gab es für mich übrigens auch nicht, dafür aber Fleischwurst auf der Ausstellung. Ich habe mit einigen netten Hunden gespielt und mich ausgiebig kraulen und bewundern lassen. Mein Lieblingsplatz war an beiden Tagen die Box in der die Chefin den Reiseproviant versteckt hatte. Leider ist die rote Box so klein, das man als Aussie gerade so darauf sitzen kann. Wenn meine Menschen auf einem Stuhl sitzen, dann darf ich das doch wohl auch, oder?

Am Sonntag lief es für uns wieder richtig gut und ich gewann die Zwischenklasse. Damit habe ich meine 1. Anwartschaft auf den Deutschen Champion (VDH) gewonnen. Außerdem wurde ich Zweit-Schönste Aussiehündin.
So, jetzt muss ich aber weiter schlafen, bevor wir nachher wieder spazieren gehen. Mal sehen, vielleicht kann ich mich nach dem ganzen Pflegeprogramm vom Wochenende noch dezent im Matsch wälzen, falls die Chefin gerade nicht hinschaut... ;-)
Mittwoch, den 12.01.2011
Schade, das ganze weiße Zeug ist weggeschmolzen! Jetzt müssen Chitana und ich draußen im Regen toben und anschließend werden wir von der Chefin mit einem Handtuch gesäubert. Ich finde das ganz schön. Hunde-Wellness, sozusagen.
Drinnen spielen geht aber auch. Ich spiele gerne mit den kleinen Menschen. Die wollen mir immer sagen, was ich machen muss. Wenn ich Lust habe, mache ich auch mal "Sitz!" für sie. Sie freuen sich dann immer so, wenn es klappt.
Die Chefin sagt, am Wochenende darf ich mit auf eine Reise in den Süden kommen. Ich habe gedacht, sie meint Italien, aber es ging dann doch eher um Bayern. Wir fahren nach Nürnberg zur Hundeausstellung, ich hoffe, die bayerischen Hunde verstehen mich auch.
Ich weiß auch nicht, warum wir jetzt für eine Hundeausstellung so weit fahren müssen. Ich glaube ja, meine Menschen wollen nur mal ein nettes Wochenende verbringen. Na, solange ich auch mit darf, soll es mir Recht sein....
Was es in Nürnberg wohl so zu essen gibt? Weißwurst vielleicht...?
Montag, den 03.01.2011
Ein neues Jahr liegt vor uns und die Chefin sagt, bald verschwindet auch der Baum wieder aus unserem Wohnzimmer. Schade eigentlich, in der letzten Woche habe ich es mir unter dem Baum gemütlich gemacht und musste immer aufpassen, dass Chitana nicht schneller ist als ich. Meine Menschen meinen, ich wäre auch Schuld daran, dass der Baum jeden Tag etwas schiefer ist als zuvor.... Immer geben sie mir die Schuld, nur weil ich ab und an mal daran rupfe, wenn gerade keiner hinschaut.....
Gestern haben wir einen Ausflug gemacht; dort waren ganz viele Britische Hütehunde und wir haben einen schönen Spaziergang im Schnee unternommen. Ich fiel eigentlich gar nicht weiter auf, weil viele mich für einen Border Collie hielten (ist ja auch ein Britischer Hütehund). Dabei sehe ich doch ganz anders aus, sagt die Chefin und die muss es ja wissen. Jedenfalls hatten wir alle einen schönen Tag.
Montag, den 27.12.2010
War das anstrengend, in den letzten Tagen vor Weihnachten! Immer lag ich irgendwie im Weg und meine Menschen liefen hektisch um mich herum. Die Chefin hat einen Baum in unser Wohnzimmer geholt (schmeckt nicht, ich habe probiert!) und ihn auf einen kleinen Tisch gestellt. (???) Wer macht denn so etwas? (Sie sind manchmal wunderlich, meine Menschen, ich habe mich damit abgefunden...) Dann hat sie die Kugeln vom letzen Jahr nicht gefunden und es mussten kurz vor Ladenschluss neue gekauft werden.
(Zum Glück sind die alten Kugeln dann doch wieder aufgetaucht, dann ist es gar nicht schlimm, wenn ich mal eine herunter wedele....). Abends hat die Chefin dann ganz viele spannende Dinge in Papier verpackt, nur damit die Familie sie am nächsten Tag wieder auspacken konnte. Hatte ich schon erwähnt, dass meine Menschen etwas wunderlich sind?
An einem Tag hatte die Chefin dann aber doch mal eine gute Idee: Sie hat für Chitana und mich gebacken! Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass das Rezept aus einer Frauenzeitschrift stammte (evtl. hätte sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt und ein ordentliches Hundemagazin zu Rate ziehen sollen!?), jedenfalls war der Teig recht klebrig und leistete Widerstand. Da sie aber doch hartnäckig ist (ich wußte es ja schon immer....), hat sie sich durchgesetzt und die Masse doch noch irgendwie auf das Backblech befördert. Es duftete wirklich sehr gut! Anschließend wurden die Kekse nach dem Abkühlen in hübsche Tütchen verpackt und mit einer roten Schleife versehen (Wirklich nett von ihr, aber im Grunde unnötig...Ehrlich, ich hätte sie auch ohne Schleife genommen!).
Misstrauisch wurde ich erst, als die Kekse (MEINE KEKSE!) in einen Stoffbeutel wanderten und an die Kinder übergeben wurden.
Diese überbrachten dann die Kekse (und hier beginn der ärgerliche Teil der Geschichte...) den Nachbarshunden.... Immerhin wurden alle meine Freunde bedacht, auch wenn das ein kümmerlicher Trost ist. Für Chitana und mich blieb nur eine Tüte Kekse übrig.... Zum Glück gab es zu Weihnachten dann aber auch noch andere Leckereien für uns; aber im Vergleich zu dem, was meine Menschen in den letzten Tagen so gefuttert haben ist das ja fast nichts gewesen...
Dienstag, den 21.12.2010
Ist das schön draussen! Der Garten liegt unter ganz viel weißem Zeug (es heisst Schnee, habe ich mir sagen lassen) begraben und macht die Mäusesuche noch interessanter. Wir machen lange Spaziergänge und ab und zu verschwinde ich ganz unter dem Schnee. So kann es bleiben! Die Chefin ist nicht so begeistert, weil sie immer Schnee schaufeln muss. Warum läßt sie das Zeug nicht einfach liegen? Oder sie muss die Kinder darauf trainieren....
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Ich fange jeden Schneeball....
| | ....und sehe dabei elegant aus!
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Montag, den 13.12.2010
Ich war am Wochenende mal wieder auf einer Hundeausstellung und durfte mich von meiner besten Seite zeigen. Ich glaube, die Chefin war ganz zufrieden mit mir. Jedenfalls gab es jeden Tag eine riesige Schleife für mich. Ich wurde viel fotografiert und gestreichelt, dass hat mir ganz gut gefallen. Am besten finde ich aber die ganzen anderen Hunde, die teilweise ganz anders aussehen als ich oder irgendein Hund den ich hier kenne. Manche Hunde sind auch verkleidet und sind in Decken gewickelt; nur Kopf und Beine gucken noch raus. Einige Hunde haben auch Haarspangen und wirklich lustige Frisuren. Ich bin ja ganz froh, dass ich nicht so herumlaufen muss. Ich habe auch Hunde ganz ohne Haare gesehen. Denen muss doch kalt sein im Winter? Na, egal. Ich jedenfalls musste nur auf der Stelle stehen, ein paar Mal laufen und mich dem Richter zeigen und schwupps war alles schon wieder vorbei. Den Rest des Tages durfte ich als Vorzeige-Hund am Happy Dog Stand mitarbeiten, dafür gab es wieder jede Menge Streicheleinheiten (waren ausreichend) und hier und da ein Leckerlie (hätten mehr sein können).
Ach ja, dann wurden noch Fotos vom Fototeam Roberto von mir gemacht; die Chefin meinte, man sollte doch mal den Fachmann bemühen, um ordentliche Fotos zu bekommen. Die Fotos seht ihr hier.

Hier seht ihr mich am Samstag mit der Richterin, Frau Mach (CH). Foto: K.Hasper
Mittwoch, den 01.12.2010
Zugegeben, ich war etwas faul, was das Tagebuch schreiben angeht... Pünktlich zum 1. Advent ist nun der erste Schnee gefallen und Chitana und ich haben ordentlich getobt. Gefroren schmecken Rüben und sonstige Dinge, die man draussen so findet übrigens auch sehr delikat; die Chefin sieht das allerdings anders. Neulich hat meine Familie das Haus hübsch geschmückt; ich fand das ganz aufregend, weil überall Kisten mit lustigen Inhalten standen. Nachdem ich es geschafft hatte den 2. Strohstern zu klauen (Chitana hat nur einen erwischt!) wurde ich allerdings des Wohnzimmers verwiesen, was wirklich ärgerlich war. Abends liege ich gern in der offenen Küche, da gibt es nämlich eine Fußbodenheizung. Die Chefin sagt ich sei ein Weichei-Aussie, aber das ist mir egal!
Dienstag, den 09.11.2010
Am Wochenende habe ich meine Geschwister getroffen, nur Nighty war leider verhindert. Jazz und Summer haben mich in Cramme besucht und ich konnte mit ihnen durch mein bevorzugtes Auslaufgebiet toben. Ich hätte gerne auch ein paar Rehe, Hasen und Wildschweine gezeigt, aber die hatten am Sonntag wohl gerade frei. Fotos unter Nachzucht!
Mittwoch, den 27.10.2010
Die Chefin hat ihr Versprechen eingelöst und mir neue Klett-Schilder für mein Geschirr gekauft, damit auch alle sehen können, dass ich kein"AZUBI" mehr bin. Ich bin allerdings ein bißchen beleidigt, was ihre Auswahl betrifft. Ich dachte ja, sie kauft mir Schilder, auf denen "Superhund" oder wenigstens "Bitte Füttern" draufsteht. Falsch gedacht! Was nun wirklich draufsteht verrate ich noch nicht.... ;-)
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Hier könnt ihr auch mal meine gewonnenen Schleifen (und mich) bewundern!
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Sonntag, den 24.10.2010
Heute war es endlich soweit: Die Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest stand an. In der letzen Woche fiel wohl auch meiner Chefin auf, dass die Zeit zum üben knapp wird. Jeden Tag gab es ein bis zwei Übungseinheiten, um Leinenführigkeit, Abliegen, Freifolge und Sitz und Platz aus der Bewegung zu trainieren. Meine Chefin ist übrigens auch nicht perfekt: Hin und wieder hat sie vergessen, wann welcher Übungsteil kommt; das ist nämlich genau vorgeschrieben. Ich bin jedenfalls immer brav neben ihr hergetrottet, wenn sie sich mal wieder verlaufen hatte.
Zur Prüfung heute hatte die Chefin dann aber doch den Ablauf im Kopf. Ich durfte heute zuerst laufen, während der zweite Hund im Platz lag und warten musste. Die Leinenführigkeit klappte ganz gut, ebenso die Freifolge, nur beim Laufen durch die Gruppe musste ich doch mal kurz kontrollieren, ob jemand Leckerlies in der Tasche hat. Nur gaaanz kurz! Das Sitz aus der Bewegung war perfekt, (ich will mich ja nicht selbst loben, aber das muss ja mal gesagt werden.), die Chefin behauptet, ich hätte den Sinn der Übung erst am Tag vor der Prüfung verstanden. Gut, am Platz aus der Bewegung kann man noch arbeiten, aber insgesamt betrachtet hatte ich den Teil der Unterordnung damit schon so gut wie bestanden. Dann musste ich mit dem anderen Hund tauschen und im Platz abliegen. Was für eine öde Übung! Die Chefin stand einige Meter weit weg und hat mir ab und zu einen strengen Blick zugeworfen, weil ich an den Grashalmen gekaut habe. Immerhin bin ich doch liegen geblieben!?
Im nächsten Teil der Prüfung wurden wir vom Richter angefasst und unser Microchip überprüft, dann ging es zum Peiner Bahnhof. Zum Glück bin ich eine coole Socke, so dass mir Züge, drängelnde Passanten, laute Geräusche, Fahrstühle, Jogger und was es sonst noch so gibt nichts ausmachen.
Das war eindeutig der leichtere Teil der Prüfung! Am Ende war ich dann geprüfter Begleithund. Na also, geht doch!
Die Chefin hat versprochen, dass sie neue Klett-Schilder für mein Geschirr kauft, da steht nämlich noch "Azubi" drauf!
Hier seht ihr mich beim Training:
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Freifolge | | Sitz |
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Übung beendet: Spaß muss sein!
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Donnerstag, den 21.10.2010
Pünktlich zur Begleithundeprüfung am Sonntag bin ich läufig geworden. Die Chefin sagt, ich treibe sie noch in den Wahnsinn. Immerhin kann sie meine gelegentlichen Konzentrationsschwächen jetzt auf die Läufigkeit schieben. Der Rest der Familie ist wenig begeistert von den Übungseinheiten für die kommende Begleithundprüfung, da es eigentlich immer regnet. Mich stört das Wetter nicht, nur abliegen im Regen habe ich auch nicht so gern. Während die Chefin und ich "bei Fuß gehen" und "Freifolge" üben müssen meine restlichen Menschen im Regen stehen und "Gruppe" spielen, das finden sie wenig spannend. Die Chefin sagt, in der Prüfung wird auch getestet, ob ich bei Fuß durch eine Gruppe Menschen gehen kann, ohne sie gleich zu begrüßen. Eine sehr schwierige Übung für einen Menschen liebenden Aussie wie mich!
Sonntag, den 17.10.2010
Was für ein spannendes Wochenende! Am Freitag musste ich schon um 4 Uhr morgens aufstehen, was meinen Menschen deutlich schwerer fiel als mir. Also ICH war jedenfalls hellwach und wie immer blendend gelaunt! Tausende (oder so) Taschen wurden gepackt und ich musste gefühlte 100 Stunden Autofahren. Langweilig! Zum Glück wurde der Ausflug unterhaltsamer, als wir ausstiegen und ganz viele andere Hunde trafen. Meine Menschen waren irgendwie in Hektik und mussten ihre tausend Taschen recht schnell in Richtung Ausstellungshallen bewegen, die zum Glück weit von unserem Parkplatz entfernt lagen, so dass ich noch etwas schnüffeln konnte. Da wir recht spät dran waren, blieb für das lästige Bürsten wenig Zeit und schon musste ich in den Ausstellungsring. Eine nette Frau (die Richterin) sprach englisch mit mir und nannte mich "funny little dog"; ich glaube, sie mochte mich. Die Chefin gab mir für ruhiges Stehen auf der Stelle ein Leckerlie, also blieb ich stehen (Sonst soll ich mich doch immer hinsetzen???). Zwischendurch durfte ich auch mal laufen und dann schaute sich die nette amerikanische Dame meine Zähne an. Weil ich sie so nett fand, gab ich ihr noch schnell einen Küsschen und dann musste ich wieder stillstehen. Am Ende gab es eine große Schleife für mich und ich wurde Bundesjugendsiegerin. Prima, die Chefin gab mir gleich alle Leckerlies auf einmal und freute sich. Wie leicht man seine Menschen glücklich machen kann! Bekommt man als Bundesjugendsiegerin eigentlich jetzt mehr Futter?
Am nächsten Tag war ich ja schon fast ein alter Hase und gewann erneut die Jugendklasse mit Vorzüglich 1. Insgesamt war es also ein erfolgreiches Wochenende, weil ich a) soviel Fleischwurst essen durfte wie nie zuvor und b) ständig von vielen netten Menschen gekrault wurde.
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Sunny auf der Bundssiegerzuchtschau
| | Kleiner Aussie im Hotel
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Montag, den 04.10.2010
Heute stand „Aussie-Styling“ auf dem Programm. Da die Ausstellung in Dortmund näher rückt, war meine Chefin der Meinung, sie müsse sich mal meinem Pelz annehmen. Ich fand das Ganze eher unnötig, schließlich bin ich von Natur aus gut aussehend. Stundenlang wurde an meinen Ohren herumgeschnippelt und meine Haare an den Füßen getrimmt. Dabei bin ich doch sooooo kitzelig! Sonst wird immer gesagt, ich hätte für die Ausstellung noch nicht wieder genug Fell und dann schneiden sie auch noch Haare ab - Das soll einer verstehen….!
Immerhin gab es für braves herumliegen ein paar Leckerlies und ich durfte auf der Terrasse auf dem Gartentisch liegen und die Sonne genießen. Sonst darf ich nämlich nicht auf den Tisch hüpfen…
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Friseur-Tisch | | fertig gestylter Aussie
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Sonntag, den 03.10.2010
Heute habe ich meinen Bruder Summer wieder getroffen. Ich hätte ihn fast nicht wieder erkannt, der ist ganz schön groß geworden. Wir sind mit seiner Familie spazieren gegangen und wir konnten ordentlich toben. Summer fand mich ganz toll, meine Chefin meinte, das liegt an meiner bevorstehenden Läufigkeit.
Prima, das können wir mal wieder machen! Die weiteren Fotos von Summer sind unter „Nachzucht“ zu sehen!
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Ich bin schneller!
| | .....jedenfalls manchmal!
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Samstag, den 02.10.2010
Ich habe es ja immer geahnt! Die Idee meiner Chefin, die Begleithundeprüfung abzulegen, führt bei ihr irgendwie dazu, besonders genau mit mir zu sein. Kein Mogeln, keine Ausnahmen mehr; das lockere Leben hat ein Ende! Immer häufiger muss ich irgendwo „abliegen“. Ist das langweilig!!!! Beim Essen z.B. muss ich auf dem Hundekissen neben Mama warten, bis meine Menschen mir erlauben wieder aufzustehen. Dann aber schnell zum Tisch und unter den Stühlen der Kinder nach Krümeln suchen! Belohnung muss schließlich sein, wo es jetzt alles so anstrengend wird….
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....ist das langweilig hier!
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Wann gibt es endlich Futter?
Donnerstag, den 23.09.2010: Die Ausstellung in Dortmund rückt näher und die Chefin sagt, ich muss noch an Gewicht zulegen. Deshalb bekomme ich jetzt noch mehr Futter, obwohl ich finde, es ist immer noch zu wenig. Wenn in der Küche mit dem Futternapf gerappelt wird, gucke ich immer durchs Küchenfenster, um nichts zu verpassen. Die Chefin kann das gar nicht leiden und sagt ich würde mit meinen Schmierpfoten Flecken an der Hauswand hinterlassen. Ich finde, man kann sich auch anstellen....
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Alles meins!
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Freitag, den 17.09.2010: Heute geht es wieder zur Hundeschule! Prima, da treffe ich meine Freunde und wenn ich gut mitarbeite bekomme ich auch mal ein Leckerlie. Ein sehr guter Deal, wie ich finde....
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Spaß muss sein....
| | arbeiten auch!
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Donnerstag, den 16.09.2010: Ich war fleissig und habe mit meiner Mama weiter an der Unterkellerung der Garage gearbeitet. Es hat so viel geregnet, dass der Boden dort weich und gut zu verarbeiten war. Besonders dort, wo meine Chefin neulich erst die Löcher aufgefüllt und neuen Rasen eingesäht hat konnte man besonders gut graben. Leider habe ich trotzdem wieder keine Maus gefangen und meine Mama wollte ihre Maus nicht mit mir teilen. Die Chefin hat geschimpft und gesagt, wir seien Erdferkel. Der Satz: "Es ist sinnlos!" fiel auch, ich habe allerdings vergessen, ob es dabei um unsere Ausgrabungen oder um das Wischen der Böden im Haus ging.
Montag, den 12.09.2010: Gestern durfte ich mit zum Herbstfestival nach Herrenhausen. Dort gab es viele tolle Dinge zu bestaunen und es waren ganz viele verschiedene Hunde vor Ort. Anfangs war ich ganz schön aufgeregt aber später lag ich auch mal entspannt im Gras und freute mich über die vielen Streicheleinheiten der netten Besucher. Die Frisbee-Vorführung gefiel mir besonders gut- keine Ahnung warum ich nicht mitspielen durfte…… Mein persönliches Highlight war aber der Streichelzoo mit Ziegen, Schafen, Esel und co. Die riechen alle soooo interessant! Ich durfte leider keine Ziege mit nach Hause nehmen.